Post von Martin an Gunnar

Hallo Gunnar,

du hältst den Laden auch in den schweren Zeiten zusammen. Du weißt worauf es ankommt! Ich habe mich extrem über die nette Geste mit der Tafel Merci gefreut!!!

Wenn alles auseinander zu brechen scheint, muss man wenigstens Mensch bleiben. Natürlich zahle ich weiter meine Beiträge, auch wenn ich nicht trainieren kann. Es ist für uns alle eine Reifeprüfung. Jetzt nicht aufzugeben ist die Devise. Sie können uns alles nehmen, aber mein Herz kocht weiter in meinen Adern für den Tischtennis Sport :-)

Für meine Teamkollegen, das gesellige Zusammensein, das Blöde-Scheiße-Reden. Denn das macht für mich mein Leben lebenswert! Teure Sachen kann jeder mal besitzen, aber wer im Herzen keine Liebe und Verbundenheit zu anderen Menschen oder einer Sportart trägt, dem geht das in meinen Augen wichtigste im Leben ab..

Mein lieber Gunnar, lass uns weiter stark bleiben und durchhalten. Egal was die bescheuerten an der Macht auch beschließen mögen. Den Einzelhandel schließen und dann vom Onlinekauf abraten sind einmal mehr Signale, die vermuten lassen, dass das Herz von Armin -der Lusche Laschet – nicht mehr am rechten Fleck sitzt! Aber vielleicht kennt er ja Kinder, die sich tierisch über ein Stück Papier zu Weihnachten freuen. Man weiß es nicht.

In diesem Sinne, halte durch!!

Trotz allem wünsche ich dir und Familie ein halbwegs „normales“ Weihnachten !

Ganz liebe Grüße

der Martin :-)

von Gunnar

Liebe Tischtennisfreunde!

Als Reaktion auf mein Dankeschön für Eure Vereinstreue, trotz der immensen Corona Beschränkungen, erfuhr ich diverse ausgesprochen liebenswerte und anerkennende Rückmeldungen. Sie haben bei mir etliche emotionale Reaktionen, von Beschämung über freudige Bestätigung bis hin zu einer tränennahen Rührung ausgelöst. Das hat gut getan in dieser erbärmlichen Zeit.

Danke!!!

Gruß Gunnar

Hinweis vom Verein

Aus Gründen der Gesundheit besteht in der gesamten Halle ab sofort eine Maskenpflicht. Die Maske darf nur während beim Spiel am Tisch abgenommen werden. Das gilt sowohl für das Training als auch für Meisterschaftsspiele. Des Weiteren sind Zuschauer bei einem Meisterschaftsspiel nicht mehr zugelassen.

Mailverkehr

Hallo Herr Keuschen,

vorab noch einmal herzlichen Dank für Ihren tollen Einsatz! Heute startetet die Jugend mit dem Training, alle anderen folgen. Der Staffelleiter hat die Spielbedingungen in Augenschein genommen. Er kam zu dem Ergebnis, daß über eine Sondergenehmigung die Hallendeckenhöhe auch für den Meisterschaftsspielbetrieb ausreichend gemacht werden könnte und daß sogar das Platzangebot auch den Vorgaben genügt. Lediglich direkt über den Tischen reicht die Beleuchtung nicht, um auch Meisterschaftsspiele austragen zu können.

Sie würden ihren bisherigen Bemühungen noch eine Krone aufsetzen, wenn Sie es ermöglichen könnten, daß über 2 Tischen irgendwelche Beleuchtungskörper, die mind. 300 Lux schaffen, angebracht würden. Wir wären mit allen möglichen Provisorien einverstanden. Es muß nicht schön, nur funktionstüchtig sein. Dann könnten wir den Rest der Saison unter weitgehend fairen Bedingungen zu Ende bringen.

Mit freundlichen Grüßen

G. Vogel

Sehr geehrter Herr Vogel,

Ihre Anfrage hinsichtlich der Beleuchtung habe ich heute der OGM GmbH zugeleitet und darum gebeten eine Lösung zu finden. Ihre Rufnummern habe ich hierbei angegeben.

Sobald mir ein Ergebnis vorliegt, werde ich mich melden.

Mit freundlichen Grüßen

I. A. Norman Keuschen

TTF Sterkrade mit neuer Hoffnung

Das Sportamt, hier über den besonderen, ja vorbildlichen Einsatz des H. Norman Keuschen, hat es ermöglicht, dass die Aktiven des Vereins endlich wieder, sogar im gewohnten Umfang, trainieren können. Über die Bereitstellung der Räumlichkeiten der ehemaligen Robert-Koch-Gemeinschaftsgrundschule auf der Hertastr. in Osterfeld hinaus, hat er die Säuberung der Räumlichkeiten, ein neues Schloss am Hallenzugang, inkl. Schlüssel und den Plattentransport organisiert. Dass es sinnlos ist, bezüglich der Salmonellengefahr und des desolaten Zustandes der Duschen, diese für einen hoffentlich nur beschränkten Zeitraum, zu renovieren, können die betroffenen Tischtennisspieler verstehen und somit auch akzeptieren.

Nun träumen die Jugendlichen des Vereins, natürlich auch die Senioren davon, dass es H. Keuschen sogar schafft, Beleuchtungskörper über zwei TT-Platten installieren zu lassen. Dann hätten die TTFler gar die Möglichkeit dort ihre Meisterschaftsspiele auszutragen und sie könnten die Saison unter weitgehend fairen Bedingungen zu Ende bringen.

Es geht wieder los!

Gute Nachrichten!

Am Freitag bwz. Dienstag  geht es wieder los.

Von 18:00 Uhr bis XXX Uhr

in

Herta Straße 35

46117 Oberhausen

Robert-Koch-Schule Städt. Gem. Grundschule in Oberhausen.

Wegbeschreibung

Hertastr. 35 bis Geländer.

Dann auf den Schulhof auf der linken Seite in das Gebäude.

Mit Sportkleidung kommen und gehen.

Die Toiletten sind geöffnet.

Die Duschen sind geschlossen.

Gunnar verteilt die Schlüssel, Gruß Michael

Es geht bald wieder los!

Heute trafen Horst Kühnel und ich mich gemeinsam mit H. Keuschen vom Sportamt an der ehemaligen Robert-Koch-Gemeinschaftsgrundschule. Dort werden, mit Horsts und meiner Zustimmung, so die Zusage, bis spätestens Ende der kommenden Woche 2 Räume, in denen man locker 5 Tische stellen kann, hergerichtet. Hergerichtet heißt:

  • Zu unserer ausschließlich alleinigen Nutzung werden neue Schließzylinder angebracht. Wir erhalten 6 Schlüssel.
  • Die beiden Räume, u. a. ein Gymnastikraum, werden gereinigt.
  • Toiletten werden gereinigt.

Leider können wir, nicht zuletzt wegen einer möglichen Legionellen Gefahr, aber auch der maroden Duschen, uns dort nicht unters Wasser stellen. Ähnlich, wie in der THR, wird dort auch ein Reinigungsdienst eingesetzt werden.

Da wir die Räume alleine nutzen, brauchen wir die Tische nicht abbauen. Für den Meisterschaftsspielbetrieb konnte allerdings noch keine Lösung gefunden werden.

H. Keuschen wird versuchen, einen Plattentransport zu organisieren. Falls dieses nicht gelingt, bitte ich Euch zu eruieren, ob Ihr vielleicht über den Job ein Fahrzeug besorgen könnt. Sobald H. Keuschen seine Versuch abgeschlossen hat, werde ich Euch informieren. Das Gleiche gilt für den konkreten Hallenöffnungstermin.

Es geht bald wieder los!

Gunnar

Sportverbot durch die THR, gebilligt durch den Oberbürgermeister und das Sportamt, für die TTF Sterkrade

Neben den Aktiven, sprich den Senioren, den Schülern und Jugendlichen, melden nun auch vermehrt die Eltern des Nachwuchses Bedenken bezüglich des Verbleibs ihrer Kinder im Verein an. Sie können kaum glauben, dass es dem Vereinsvorstand nicht möglich ist, ihren jungen Sportlern Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Tatsächlich aber reagiert das Büro des Oberbürgermeisters auf sämtliche Bemühungen des Vereinsvorstands mit totaler Ignoranz. Das Sportamt, hier diverse Mitarbeiter, machen ausschließlich leere Versprechungen und bieten den Tischtennisfreunden nicht den Hauch der seit 4 Wochen versprochenen Alternativen.

Der Schulleiter der THR behandelt seine Lehrer weiterhin wie unmündige Kinder und schickt sie in die Turnhallenquarantäne. Warum sie, anders als die Lehrer an anderen Schulen, die Turnhalle als Lehrerzimmer mißbrauchen müssen, wird er nie und nimmer plausibel erklären können.

Fakt ist und bleibt, wir sind die einzigen Oberhausener Tischtennisspieler, denen keine Halle zur Verfügung steht, die entsprechend seit 4 Wochen ohne Training sind und von denen die ersten hochverärgert den Meisterschaftsspielbetrieb boykottieren. So traten beim Start Meisterschaftsrunde der ersten Mannschaft drei der gemeldeten Spieler nicht an. Man verlor entsprechend klar mit 2 : 10.

Sowohl die Eltern des Nachwuchses, als auch die erwachsenen Aktiven, erwarten zumindest eine Perspektive. Letztendlich weiß aber auch der Vorstand nicht, ob noch in diesem Jahr, im nächsten oder wann auch immer wieder, Trainings- und Spielmöglichkeiten geboten werden kann. Bis auf Weiteres tragen wir ausschließlich Meisterschaftsspiele beim Gegner aus oder müssen die Punkte kampflos abliefern.

Alle Vereinsmitglieder sind mehr und mehr erschüttert, mit welchem Desinteresse man ihrem Problem begegnet.

Gute N8

Gunnar Vogel

NACHTRAG

Ich habe erneut Hubert Cordes (SPD) um Hilfe gebeten und zudem habe ich das Schulamt in Düsseldorf umfänglich informiert und gebeten, beim Schulleiter zu intervenieren.

Der Exitus schreitet voran!

Am jetzigen Wochenende, nach nun mehr als 3 Wochen Trainingsverbot in unserer Halle, starten wir unvorbereitet und stark ersatzgeschwächt in die Meisterschaftssaison.

Einige Aktive weigern sich, aufgrund der klaren Wettbewerbsverzerrung, anzutreten. Im Gegensatz zu allen anderen Oberhausener Tischtennisvereinen konnten sie nicht trainieren. Weiter, so denn unsere Gegner nicht das Heimrecht tauschen (längst nicht alle Vereine haben dem zugestimmt), verlieren wir entsprechend unsere Spiele und müssen zudem noch Strafen zahlen. Auch bei Nichtantreten in Auswärtsspielen, bzw. Antreten in nicht voller Mannschaftsstärke werden wir zur Kasse gebeten. Diese miesen Aussichten veranlassen einige unserer Spieler höchst verärgert zum kompletten Boykott.

Jedem Vereinsmitglied fehlt jegliches Verständnis, dass der offensichtlich höchst krankheitsanfällige Lehrkörper die Turnhalle als Lehrerzimmer nutzt. Es wird doch stets propagiert, dass man sich, bezogen auf Covid-19,  möglichst nicht in schlecht belüfteten Räumen aufhalten soll. Nur direkt unter dem Hallendach gibt es kleine Kippfenster. Die Belüftung ist eher mangelhaft. Da gibt es im weitläufigen Eingangsbereich der THR sicher bessere Belüftungs- und mit etwas Goodwill auch Aufenthaltsmöglichkeiten für die Lehrer.

Seit dem 5.8. wird mir immer wieder, sowohl schriftlich, als auch mündlich, seitens des Sportamtes von unterschiedlichen Mitarbeitern zugesagt, uns alternative Trainings- und Spielmöglichkeiten zu bieten. Ich unterstelle zwar, dass es tatsächlich leise Versuche gegeben hat, diese zu finden. Dennoch erlebe ich seit mehr als 3 Wochen ausschließlich hoffnungslose Vertröstungen. Die Vorgaben des WTTV schließen alle Hallen aus, die nicht in jedem Winkel einer Spiel Box mit mindestens 300 Lux ausgeleuchtet sind. Ich denke, dass wir deshalb immer wieder auf ein Einlenken der THR angewiesen sind. Selbst dort hatten wir vor ca. 40 Jahren die Halle mit 4 großen Deckenstrahlern in Eigenleistung, zur Durchführung eines vorschriftsmäßigen Spielbetriebs, bestückt. Sogar der Austausch von defekten Beleuchtungskörpern muss in der Regel über uns selbst, dabei immer wieder unter abenteuerlichen und zum Teil gefährlichen Aktionen, ohne Gerüste durchgeführt werden. Diesen Service nimmt die Schule gerne an. Zudem werden unsere Platten immer wieder, ohne Rücksprache mit uns, letztlich aber in der Erwartung einer gegenseitigen Kooperation mit unserer Billigung, für den Sportunterricht genutzt.

Leider erleben wir, sowohl von der Schule, dem Sportamt, als auch vom Oberbürgermeister kein wirkliches Entgegenkommen oder eine Unterstützung. Lediglich Huber Cordes SPD hat diese zugesichert.

Mit wenig Hoffnung

G. Vogel

TTF Sterkrade weiterhin stark verärgert und enttäuscht

Leider, wie erwartet, hat sich an der Trainings- und Meisterschaftsspielsituation nichts verändert. Erstmals am 06.08. machte Fr. Klaudia Meyer den Tischtennisfreunden Hoffnung, dass sie, wenn auch in einer anderen Halle, bald wieder ihrem Sport nachgehen können. Auch Hr. Ulrich Hinz vom Fachbereich 2-5-10/Sportentwicklung, Sportplanung äußerte sich am 11.08. entsprechend. Zuletzt am 13.08., im Rahmen eines Telefonats, beendete Fr. Meyer ein Gespräch mit mir, mit der Ankündigung, gerade jetzt setze man sich zusammen, um für uns eine Lösung zu finden.

Das Ergebnis ist: „Schweigen im Walde.“

Es wird keine andere Halle für uns geben. Die erwähnten Vertröstungen sind nichts weiter als eine hilflose Hinhaltetaktik. Ich halte nach wie vor die Nutzung der THR Sporthalle als die gangbare Möglichkeit. Wir garantieren die ordnungsgemäße Bestuhlung zu Unterrichtszwecken, auch unter hygienischen Bedingungen.

Andererseits muss die Frage nach der Verhältnismäßigkeit für einen erleichterten Schulbetrieb und der Unmöglichkeit unseren Sport zu betreiben, erlaubt sein. Aus schulischer Sicht bietet man, in diesem Falle, ca. 30 von mehr als 740 Schülern (Quelle Internet) eine etwas sicherere Beschulung als dem großen Rest. Senioren und Hobbysportlern am Sonntag morgen, den Schülern und Jugendlichen am Montag und Donnerstag, sowie den Erwachsenen Dienstags und Freitags werden jegliche Trainingsmöglichkeiten genommen. Der Meisterschaftsspielbetrieb kann nicht stattfinden. Im Gegensatz dazu wäre auch für die erwähnten 30 Turnhallenschüler eine andere Beschulung möglich. Für uns gibt es keinerlei Alternativen. Ein Großteil der TTFler ist zwischen 50 und 80 Jahre alt. Gerade für diese Altersgruppe ist eine sportliche Betätigung für ihre Fitness, die wiederum zur besseren Überwindung z. B. auch für eine Corona Erkrankung hilfreich ist, enorm wichtig. Auch den jungen Leuten eine Alternative zum Abhängen auf der Straße, bzw. vor dem PC zu bieten, halte ich für durchaus wichtiger, als wenigen Schülern etwas mehr Sicherheit im Unterricht zu gewähren.

Wir befürchten, da andere Vereine einen ordnungsgemäßen Trainings- und Spielbetrieb bieten können, dass wir etliche Mitglieder verlieren und letztendlich der Tod des Vereins absehbar ist.

Ich erwarte endlich ein Entscheidung in unserem Sinne!

Gunnar Vogel